Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

PASCHA I

Nach dem Frühstück durchsuchen und konservieren wir die Pergamente, Neue interessante Funde tauchen auf:

  • Wieder die Pest, diesmal in London 1348
  • Umr al Tamil, Avatar von Yog-Sothoth
  • Pergament Tsath
  • Die Kleiderlaus und deren Übertragung
  • Vamir- il- Tal
  • Verpflichtungen nicht mehr nachgekommen
  • Yigh

Widerfährt Col Winterbottom Kontrollverlust als er blaß wird beim Lesen eines der Dokumente? Und für was steht die Silbermünze?

Lord Carnarvon und ich geraten in einen Disput darüber warum in seiner Lobby es so lange dauert einen Kontakt herzustellen und warum können die Dokumente nicht gleich restauriert werden?

Derweil berichtet Mrs Abdullah al Charie uns von ihrer Reise in die Traumlande letzte Nacht. Dort hat sie den Bibliothekar der Bibliothek zu Ulthar aufgesucht und ihm die Münze gezeigt. Dieser antwortete ihr daraufhin, das die Münze ein Werkzeug/Schlüssel in die Traumlande sei. Und man solle es sich auch die Zunge legen. Super!
Die schwere Seite heißt sicher Träumen, die Leichte das Erwachen. Ich werde sie ‘Traummünze’ nennen.

Wir philosophieren über die verschiedenen Therapeuten und Therapien die uns bisher so begleitet haben. Dr Jung (link) ist eindeutig der Favorit und Anmerkung, Dr Jung hatte das Glück sich rechtzeitig abzusetzen.

Als wie über Kreide und Jura diskutieren wird zur Cascroute von Babette ein Hefezopf gereicht. Hm! Auch Dr Gaultiers Bedenken bezüglich der Pest-Entdeckungen können meinen Genuß an diesem Backwerk nicht trüben.

Meine Taschenuhr zeigt zehn Uhr dreissig als es zum Hundetraining rausgeht. Dabei diskutieren wir über mögliche Informationsquellen, z.B Kirchenbüchern und Col Winterbottom könnte sich vorstellen hiesige Felder einzuebnen um eine Start- und Landebahn für Flugzeuge einzurichten. Cook, er hört erstaunlich gut.

Mittags ereilt mich ein Gedankenblitz und ich schnappe mir Indy und wir beide fahren kurzerhand in das nah gelegene Coutances. Auf der Fahrt überlege ich kurz ob das klug war. Ich denke schon.

Leaving Marigny

Meine Taschenuhr zeigt dreizehn Uhr als ich in der Stadt ankomme, ihre Straßen wie leergefegt, besuche ich die (bereits laufende) Ostermesse in der Cathedrale Notre-Dame.

Cathedrale-Notre-Dame

Der Gottesdienst ist sehr gut besucht und ich schaue mir Gäste und Geistliche genauer an. Aufgrund seiner Kleidung ist der Mann dort drüben vermutlich der Küster. Ich bete hier für meine liebe Anna-Mary, entzünde eine Kerze für Sie: Meine Liebe Anna-Mary. Wie sehr vermisse ich Dich. Ich hoffe das es an dem Ort wo Du jetzt auch immer sein magst gut geht und Gott Dich beschützt. Ich selbst habe inzwischen einige interessante Bekanntschaften gemacht und sogar das Objekt in den Händen gehalten mit dem ich Dich immer genervt habe. Ich bin mir sicher, wir werden uns wiedersehen!

Nach dem Gottesdienst ergibt sich eine Gelegenheit: Während der Küster einige der Ehrfürchtigen persönlich verabschiedet drängle ich mich dazwischen und spreche ihn kurz an: ‚Gestatten? Dr Jones, ich möchte sie nicht lange aufhalten. Ich bin Historiker und würde sie gerne zu einem geeigneten Zeitpunkt sprechen.‘ Etwas überrumpelt willigt er ein und ich bekomme einen kurzfristigen Termin, Dienstag elf Uhr.

Erstes Ziel erreicht und meine Taschenuhr zeigt siebzehn Uhr als ich nach Marigny zurückkehre. Das Abendessen wird recht früh serviert, den alle wollen ja nun mit der Münze träumen. Wir diskutieren noch kurz darüber ob die Dokumenten gut in Babettes Leinentüchern aufgehoben sind und das die meisten Unfälle beim Kampftraining im Garten passieren.

Dann geht es ab ins Bett, die Münze auf die Zunge, war es die richtige Seite, Henry? Und dann dämmere ich schon weg.