Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Orichalkumgeschenk & Heimkehr des Siegel

Die Ereignisdichte nimmt nun wieder zu, beim Frühstück erscheint zu meiner Freude mein japanischer Freund. Nachdem er wie Mähdrescher das Buffet leergeputzt hat, erzählt uns ausführlich von seinen Strapazen, die wohl in den letzten Nächten in den Traumlanden vorerst ihr Ende gefunden haben.

Ich umarme ihn lange & küße ihn auf beide Wangen vor Freude. Er ist noch etwas benommen & erfreut sich an seinen Kriegsnarben.
„Und jetzt kümmere wir uns um Dr. Krebs“ was ihm ein Lächeln begrüßt.

Auch der Lord wirkt sehr erleichert, schließlich war dies auch eine Bedrohung für die gesamte Gruppe. Anschließend besuche unseren neuen Verbündeten, Kapitän Szymons, auf seinem beeindruckenden Schiff. Ohne große Worte überreicht er mir ohne eine Gegenleistung die Großen Älteren Zeichen sowie Orichalkum!

Ich bedanke mich ausgiebig & freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, denn die Feinde sind zahlreich für uns Mythosjäger. Auf dem Rückweg fahre ich bei den Flugzeugen vorbei, überzeuge mich von dessen tadellosen Zustand & hole heimlich den Eiszapper von Bord. Zurück in der Villa bei meinen Freunden lade ich das fremdartige Gewehr auf.

„ZZZZZZSSSSsssss klick“ schnurrt das Gerät zufrieden.
„Bereit für Dr. Krebs“ verkünde ich der Runde, alle prosten mit einem Gin an. Das Jagdfieber ergreift mich. Doch zunächst wollen wir die Siegel anbringen, die Ordnung wiederherzustellen. Wir sind beherzt, den Weg zuende zu gehen.

Wir rüsten uns aus, mit Schutzrobe, Amulett, Axt & Langdolch sowie den Talismanen. Abwechselnd tragen wir das Siegel, während wir den Weg gehen, der uns intuitiv richtig erscheint. Wie auf magische Weise gelangen wir an den See mit dem Strudel, in dem ein Wendeltreppe nach unten verschwindet.

Unten erwarten wir den gleichen Keller, doch das Gewölbe hat sich gewandelt. Plötzlich fühle ich mich wieder ganz klein ob der Macht, dessen Zeugnis wir hier werden. Alte einsame Götter sprechen mit uns…

Die Fäden aus unseren Regenbogensymbionten leiten uns in den Säulensaal, wo auch gewandelte Wächterinnen uns erwarten

Stimmen erschallen in unseren Köpfen „Folgt dem Heiligtum!“ Henry geht mit dem Siegel in den nächsten Raum mit einem großen Vasenobjekt aus Stein(?). Henry legt das schwere Siegel in die Vase & es klickt zufrieden im Gewölbe.

Doch mehr passiert nicht. Leicht irritiert schreiten wir voran. Eine weitere Wächterin bringt uns über einen Lift nach oben. Wir untersuchen die Räume, ein Schlafzimmer & eine Kiste. Das Schloß widersteht mir lediglich 8 Sekunden. Drinnen finden wir eine Statue von Alpanu sowie einen großen Ledergurt. Ich lege ihn an & der Kriegergürtel sitzt wie angegossen.

Apanu

Die Frauen der Gruppe sehen noch drei Statuen die sie auch einstecken, wobei sie sofort Gefühle für die für uns unsichtbaren Artifakte entwickeln. „Merkwürdig“ raunen Sanjuro & ich uns zu.

In einem weiteren Raum finden wir eine täuschend echte kleine Erde in einem Raum. Für ein paar Minuten untersuchen wir wie Kinder im Museum das Ding, doch es bringt keine nennenswerte Erkenntnisse, sodaß wir weitergehen – nach einigen weiteren Räumen kommen wir über eine kleine Brücke zu einer Doppeltür, durch die wir wieder im Wald ankommen.

Wir fühlen uns frei, auch Henry, unser Leader für diese Queste, ist zufrieden, was selten der Fall ist. Doch um letzte Zweifel zu zerstreuen, besuchen wir erneut die Madame Empousa, was ich ohnehin vorhatte.

Sie begrüßt uns freundlich & teilt uns gerne mit, daß wir die Aufgabe erfolgreich erfüllt haben. Die Gegenstände können wir allesamt behalten. Sie packt ihre Habseligkeiten & reist in Bälde ab. Ich bitte sie um ein kurzes Gespräch in dem ich um die Möglichkeit bitte, diesen Zauber zu erlernen.

„Keine Sorge, an Euch ist gedacht. Ihr werdet bald in Keller des Chat Noir Unterstützung haben“ dabei schaut sie geheimnisvoll zu Carla. „Das De Vermis wird Euch auch helfen!“
„Kann ich Euch im Traumlande besuchen?“
„Aber gerne, doch nun entschuldigt mich, neue Angelegenheiten drängen zur Eile!“

Etwas enttäuscht verlasse ich das Zelt. Wir besuchen allesamt etwas befreit den Jahrmarkt, doch die Zeit der Heimkehr ist gekommen, hier haben wir alles erledigt.