Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

EXPLICATIONIS

Zum Frühstück muss ein kurzes ‘Hello’ reichen, dann ziehe ich mich auf mein Zimmer zurück um das Ältere Zeichen fertigzustellen. Meine Taschenuhr zeigt elf Uhr als ich es dem Major übergebe.

Gen Mittag, Mrs Abdullah al Charie hustet nach wie vor, wird von restlicher Seite aus der Täter eingekreist – Vermutung: Es muss ein Mitarbeiter vom Britischen Museum beteiligt sein!

Für Antworten kehren wir daraufhin zurück an diesen Ort. Der Herr Direktor selbst ist nicht anwesend, sein Vertreter gibt uns aber den Hinweis zu einer gewissen Elisabeth (Withe)?. Der Manschettenknopf, er sagt ihm nichts.

Bei Scotland Yard sitzt ein erschöpfter Ermittler Dunton am Schreibtisch. Ld Carnarvon stellt sich und uns kurz vor: ’Dies sind meine Gefährten!’ Der Ermittler wirkt leicht irritiert da er uns (ja noch) nicht kennt und stellt souverän die Frage: ‘Was für ein Anliegen haben wir den Heute, mein Lord?’ Wir zeigen ihm den Manschettenknopf, der ihm ebenfalls nichts sagt. Aber eine Durchsicht seines Aktenstapels bringt zwei Fälle ans Licht, die für uns von Interesse sind: London, Soho, Opfer, innerlich ‘Ertrunkene’, Winford Leeds († 3. April 21), Richard Creek († 29. April 21). Beide hatten keine feste Anstellung aber hinterlassen ihre letzte Anschrift.

Während der Fahrt zur Finning Street 61 (Mr Creek) ziehe ich meine Taschenuhr auf. Angekommen treffen wir auf Widerstand, den wir nicht weiter behelligen. In der Upper Thames 67 (Mr Leeds) hingegen, im Vorgarten, auf eine trauernde Mutter, der wir zunächst unser Beileid aussprechen. Sie bittet uns herein, serviert uns einen Tee und bricht in Tränen aus als sie von ihrem Sohn berichtet: Das war so schrecklich! Seit Anfang des Jahres hat Winford sich mit Symbolen und Ritualen beschäftigt, vom Treffen mit obskuren Gestalten mal ganz abgesehen.

‘Dürften wir einmal das Zimmer ihres Sohnes besichtigen’ – es ist komplett verwüstet. Die eingeschlagene Fensterscheibe auf dem Boden verstreut. Mr Leeds hat ganz viele Bücher, (in einem geht es um Würmer) aber sie sind für mich uninteressant. Mrs Abdullah al Charie entdeckt einen Hinweis.

Sodan schicke ich ein Telegramm an Mr Okumura: +++ Wir treffen uns in der Personalabteilung des britischen Museums +++ Dort angekommen, trifft er, von Tee erfrischt, ein. Der Major bewirbt sich als Nachtwächter. Wir durchstöbern die Personalakten, dabei fällt uns der Leiter des Secretum auf, sein Empfehlungsschreiben vom Berliner Museum, gewiss eine Fälschung! Und dazu ein Foto: ‘Der Mönch’. Hier nennt er sich Carl Großmann – das steht für den Manschettenknopf.

Mr Percy führt uns in die Abteilung, öffnet für uns mit seinem Generalschlüssel alle Türen (den hätte ich auch gerne), sie enthält Obszönes, Nacktes, Versuchungen und Bärenfellkappen. Mrs Nidelven ist geradezu entzückt bei diesem Anblick.

Zurück an Ustors aufgeräumtem Arbeitsplatz erinnern wir uns daran nicht gleich zu plündern, sondern ihm eine gezielte Falle zu stellen. Bei der vorsichtigen Durchsuchung tauchen u.a. drei weitere Pergamentrollen auf. Sie sind gut behandelt worden und in Latein verfasst. Ich fotografiere sie ab und wir legen alles an seinen ursprünglichen Platz zurück. Mrs Nideleven bittet mich um eine weitere Photographie, aber meine Bildplatten sind alle.

So mit als letzte verlassen wir das Britische Museum, meine Taschenuhr zeigt einundzwanzig Uhr. Die Wohnung von Ustor lassen wir überwachen.

Auf Halton House geht es mit den Hunden raus, dann ab in die Falle.

(…)