Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

EFFORDERE

Meine Taschenuhr zeigt dreizehn Uhr als wir die Ausgrabungsstätte in Populonia erreichen. Diese ist nach Jahrhunderten von Pinien überwaldet. Einige Teile wurden gerodet, nachdem Tier und Holzeinschlag Pfade hinterlassen haben. Der hiesige Grabungsleiter Adaggio empfängt uns freundlich, erklärt uns die Dinge.

Kurz darauf, gegen dreizehn Uhr dreissig, trifft eine aufgeregte Mrs Abdullah al Charie ein, die mir erst mal die Leviten liest: ‚Dr Jones, als Sprachwissenschaftler, wie konnten sie nur meinen Namen so lange falsch schreiben?‘ – Solange ich sie nun kenne? Ich finde den Zusatz sympathisch und werde ihn weiterhin in meinem Tagebuch verwenden. Und nicht nur das: Inzwischen hat sie ihre Meisterprüfung auf mechanischer Ebene abgeschlossen. Stolz zeigt sie uns ihr Zertifikat.

Auf Anfrage werden mir von Adaggio Kelle und Pinsel ausgehändigt, ich solle mich doch an dem Hügel dort drüben versuchen. Oh, neben den örtlich üblichen Erzen berge ich einen Silberbarren, den behalte ich lieber erstmal für mich. Als wir uns verabschieden erzählt uns Adaggio das es auf dem hiesigen Schwarzmarkt vieles gibt und zückt aus seiner Hosentasche (s)ein Pferd, eine kleine meisterhafte Statuette der Etrusker.

Zeit für eine Leber, ich sehe mir das mal genauer an (…)

Lebersteinmit Inschrift

Großes Brimborium im Landhaus, als gegen fünfzehn Uhr Mrs von Humboldt, zwei Koffer und viele Hüte eintreffen. Nur sie kann uns jetzt in dieser Situation helfen.

Auf dem zwanzig minütigen Fußweg zum Jahrmarkt sichten wir keinen Holzblock, keinen See, keinen Baum und kein Portal. Auch die Hunde schlagen nicht an. Seltsam, die Gegend scheint verändert (…)