Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Der Kuß der Heilung

Vollkommen ausgeruht erwache ich. Die Mana Überladung hat keine negativen Auswirkungen, stelle ich zufrieden fest. Beim Frühstück herrscht gute Stimmung & wir beschließen, heute erneut nach unten zu gehen.

Ích gehe zum Telefon & versuche Cassilda auf Curdridge Hill zu erreichen, um mehr über die Ulms oder den Buers zu erfahren. Leider erwische ich nur den Gärtner. Amanda scheint Einkäufe zu tätigen, doch ich hinterlasse Ihr eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf. Den nächsten Anruf tätige ich bei einem Immobilienhändler & teile dem Sekretär mit, das ich ein Kaufinteresse an der Immobilie in der St. James Street habe. Mir wird eine Monat Zeit eingeräumt, die Immobilie zu besichtigen & mein Kaufvorhaben zu konkretisieren.

Nach dem üblichen Hundetraining packen wir unsere Sachen, vergessen auch nicht die erneute Opfergabe. Ich gehe voran & wir gelangen ohne Zwischenfälle zu der alten Templeranlage. Hier scheint alles unverändert zu sein. Ich öffne die Tür zu den Buers, die ich beim letzten Besuch verschlossen hatte – nichts passiert.

Wir gehen zielstrebig in den Raum mit dem magischen Kreis. Carla vollzieht ein Ritual mit Gesang, im Zuge dessen sich ein Kraftfeld um uns bildet. Die Münzen fühlen sich nun „aufgeladen“ an. Wir wollen uns weiter umschauen & Carla bleibt allein im Raum zurück, um ein weiteres Ritual zu vollziehen.

Im darüberliegenden Sternenraum fällt uns ein weiteres Sternkonstellation auf. Der Lord kennt es unter den Namen Ophiuchus, der Schlangenträger. Wir picknicken & mir geht es sehr gut hier unten. Ich fühle keinerlei Bedrohung & lege die inzwischen sperrig gewordene Kleidung ab. Ich will mich weiter & länger umschauen, sogar hier übernachten, doch meine Freunde halten das für keine gute Idee. Zudem ist da noch Tamino…wir gehen zurück, nicht ohne die obligatorische Opfergabe zu hinterlassen.

Auf dem Rückweg spüre ich einen Windhauch, dessen Ursprung sich in den dunklen Windungen der Decke erahnen läßt. Ich versuche hinauf zu klettern, doch der Durchgang ist zu schmall für einen Menschen. Können hier die Buers an die Oberfläche? Wo geht es hier hin? Ein weiteres Geheimnis?

In dem Raum, wo wir die Fußspuren entdeckt haben, raschelt es & mein letzter Eindruck ist von einem Buer, der an der Decke zu mir runterschaut – ich werde ohnmächtig…

Ausgeruht erwache ich – Sanjuro schaut mich lächelnd an. Ich fühle mich gut, sehr gut, wie seit Jahren nicht mehr. Dabei waren wir nicht länger ohnmächtig als eine Stunde! Den Anderen geht es ähnlich & wir stellen freudig fest, die Buers scheinen wirklich Schutzgeister zu sein, die uns helfen wollen.

Gut gelaunt gehen wir ohne weitere Zwischenfälle an die Oberfläche. Der Psychologe klebt an mir – drängt mich zu Therapiegesprächen. Doch danach steht mir im Moment nicht der Sinn.

Oben angekommen freut sich Tamino & wir spielen ausgelassen. Er hört aufs Wort & wir können die Schleppleine nun gut zusammen einsetzen. Wir wachsen weiter zusammen als Team. Mit Sanjuro trainiere ich das Schwert & mein japansicher Freund kämpft heute meisterhaft.

Sanjuro brilliert im Schwertkampf

Beim Abendessen zeigt uns Carla eine Inventarliste aller bisher gefunden Bücher. Wir staunen, das Dokument ist irrsinnig lang. Wann sollen wir das alles lesen? Ich bin immer noch mit dem De Vermiis Mysteris beschäftigt…

Wir beschließen, die Traummünzen heute nacht gemeinsam zu nutzen. Welche Seite war nochmals die Richtige?