Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

Chthonic Weir System

March 26 1921 Saturday Chat Noir Marigny Easter Saturday 9am

Nachdem petit dejeuner und einer Stärkung mit Gin sind wir bereit für den Abstieg: Ãlteres Zeichen, Schutzrobe, Messerset, Flachmann…

An der Rückseite der Tür zum Höhlensystem zeigt eine Schnitzerei Bacchus:

Steile Treppen führen tief hinab. Von einem Nebenschacht hört man Wasser rauschen. Weiter unten öffnet sich ein Schlitz, durch den man in den Schacht hinein schauen kann. Gelblich schimmerndes Licht, das mir vorkommt, als ob es die 3. Dimension raubt, fluoresziert aus dem fallenden Wasser…

Wir schleichen leise hinab in die folgende Höhle und bewegen uns im Gänsemarsch die Stufen hinab, auf denen gestern noch die großen Fußspuren zu sehen waren, heute jedoch nicht mehr…


Wir treffen auf den nassen Schacht, der sich vor uns öffnet, die Gischt der fallenden Wässer benetzt uns…

Der Abzweig nach oben…


…führt uns in einem Bogen um die große Höhle hinter den Wasserfall und wieder hinab zu einem weiteren Wasserlauf, von dem wir hoch in einen Tropfsteindome gelangen. Wir entdecken ziemlich weit oben eine Öffnung in die Mycroft mit Steigeisen als Scout hinein klettert.

Er kehrt bald zurück und berichtet von einem vor langer Zeit eingestürzten Tunnel, der ein Weiterkommen unmöglich macht. Wir müssen umkehren, raus aus dem Stalakdome und stehen bald wieder auf dem Sims am Wasserlauf.

Wir wollen zurück zur ersten Höhle im Schacht…
Es geht wieder abwärts…

Wir treffen auf eine kleine Höhle mit einem ausgeprägtem Sims, wie eine Bank. Sie sieht allerdings nicht nach Schlachtbank oder Opfertisch aus.
Weiter abwärts…Wir alle folgen Mycroft im Gänsemarsch…..
Henry vor mir, Mare hinter mir, Sanjuro sichert als Letzter ab…

Ich latsche einfach mit und schaue mir die Wände genauer an. An ihnen sind keine Zeichen, keine Bearbeitungsspuren zu finden. Die engen Tunnel wurden nur vom Wasser geschliffen und gespült. Dies hier ist ein natürliches Höhlensystem. Erst später wurden die Treppen und Simse abgetragen…

Plötzlich stockt es vorne. Mycroft hat eine enge Öffnung entdeckt, durch die wir nur einzeln, einer nach dem anderen, schauen können. Ich schaue in eine riesige Höhle, in der die rauschenden Wässer in einem See zusammenstürzen. Darin steht eine Wehranlage, in Form einer klassischen Burg. Von den Proportionen und der Architektur sieht die Anlage menschengemacht aus!

Eine unterirdische Wehranlage

In Carla blitzt die Idee auf, dass die Anlage von den Templern geschaffen wurde!
Wir kriechen durch die enge Öffnung und lassen uns auf dem Plateau vor dem rauschenden Wasserfall zu einer stärkenden Pause nieder…
Empowerment Break with Babettes Baguettes!

Dr. Gaultier bekommt den Unterkiefer nicht mehr hoch…

2pm Mit neuer Kraft gehen wir nun die Wehranlage an…

Hangelnd und an einem, mit einem an ihm befestigten Seil über die Felslücke hechtenden Mycroft, entlang des schmalen Grat des Abflusses des Wasserfallbeckens, überqueren wir den Moat, dann nehmen wir die erste Brücke zur Wehranlage. Sie ist eigentlich nur ein Steg aus Bohlen, der über Stalagmiten gelegt wurden. Dann werden wir ausgestoppt:

Vor uns ein Wassergraben, die erste ernst zu nehmende Hürde auf unserem Weg. Die Zugbrücke ist oben, der direkte Durchweg versperrt…

Mycroft wirft einen Wurfanker auf die Zinnen des primären Wehrturms, und er und Carla hangeln sich aufwärts über das Seil in die innere Anlage, um uns die alte Zugbrücke rasselnd hinunterzulassen, über die wir dann bequem in den ersten Wehrring eindringen können…

Mare sieht einen schwarzen Schatten hinter der Wehranlage wegflietschen…

Am Hauptturm angelangt, wird Mycroft von der verschlossenen Wehrtür nur kurz aufgehalten. Das 1,20×2,40m große Tor kann er mit seinem Picklock-Set knarzend öffnen…

Von hinten kommt auf einmal überraschend etwas angesprungen…
bouncing like a ball…a black speedy entity…
nicht nur einer…sie werden mehr…drei sind es jetzt…

Sie sind schnell und springen Mare und Sanjuro an, die daraufhin einfach bewusstlos umfallen. Ich kann ausweichen, bevor es mich trifft und schnappe mir die bewusstlose Mare am Bein und ziehe sie eilig hinter mir in das Wehrtor hinein…

Mycroft ist gleich hinter mir, auch mit Sanjuro im Knöchelgriff…

Carla drückt das Tor hinter uns zu…

Erstmal safe!

Es gelingt uns nicht, die beiden aufzuwecken. Sie träumen stark. Ihre Augen bewegen sich wild unter ihren betäubten Lidern…

Dr. Gaultier bewacht sie, während wir angehen, den Wehrturm zu untersuchen. Hinten ist der Eingang zu finden, über dem „Watch the Ulms“ geschrieben steht. Carla liest es erst auf französisch, dann auf italienisch, dann auf deutsch…

Hinter dem Tor spürt sie starke Vibrationen von der gleichen Intensivität, die sie bei dem Banngesang in Taunton in sich resonierend erfuhr…

Just Mycroft´s lockpicking experience opens her the way to this energetic treasure…Sie atmet pure Energie ein, eine Manabatterie, voll von ungezügelter Kraft. Machtvolle Rituale haben hier ihre Signatur hinterlassen, die Carla schwer atmend, aber lächelnd wahrnimmt…

Sofort fällt ihr ein Beutel auf, in dem sich 9 Münzen mit einem Älteren Zeichen auf der einen Seite und einem 7strahligen Auge auf der anderen. Eine weitere Silbermünze zeigt Cthulhu und hat auch ein Älteres Zeichen auf der anderen Seite. Carla gibt jedem von uns eine Münze.

In die Hand gelegt, fühlen sich die Seiten anders schwer an…

Eine ist leichter, die andere schwerer…

Wir kehren zu den Bewusstlosen zurück, die schon wieder zu Bewusstsein gekommen sind. Sie beschreiben ihre Angreifer als kleine, kugelige Fellkörper mit sehr großen Füßen. Sie hatten intensive Visionen während ihrer Auszeit eben.

Der Zugang zum oberen Turm wird durch eine weitere schwere Holztür verschlossen. Mycrofts lockpicking effort schlägt fail, die Schließvorrichtung poltert endgültig zu. Die Tür können wir von außen nicht mehr öffnen! Henry & Mare klettern außen über die Turmzinnen und öffnen das Schloss von innen.
Der Raum ist leer, ein Stehpult vor einem leeren Regal. An der Decke ist ein Astrolabium aufgemalt, auf dem die Himmelsmechanik das heutige Datum zeigt. Wir fragen uns, ob es immer aktuell ist. Henry stellt seinen Fotoapparat auf und fertigt eine Langzeitbelichtung an, um dies zu überprüfen…

Carla öffnet ein wenig zu schwungvoll die Lade des Stehpultes. Der Luftsog zerfetzt jahrhundertealte Pergamente und wirbelt sie in Flocken und Staub hervor…

Ich schaue mir das leere Regal genauer an und finde in einer schmalen Ritze mehrere kleine Blättchen, auf den sich der Schutzzauber „Geistlicher Schild“ befindet.

Er ist wirksam alleine nur durch das Beisichtragen. Ich verteile sie unter uns.

Wir wollen nun in den letzten verbliebenen unbekannten Gang eindringen, in dem die Ulms verschwunden sind. Wir stärken uns nasal, außer Sanjuro und Mare. Die beiden sind blendend ausgeschlafen…

Vorher saugt Carla Mana aus dem Kraftraum und channelt es zu mir, bis es hinter meinen Augen anfängt zu glitzern.*.*.** Mind sparkling recognition of magic energy*.**
Sie lädt alle von uns auf und fühlt sich danach weder erschöpft, noch ist der Energielevel des Kraftraums gesunken.

So gestärkt gehen wir in den Ulm-Gang hinein, den letzten unerforschten Weg ins Dunkle…
Es geht spiralig in die Höhe bis zu einer sich nach oben öffnenden Höhle. In der Wand stecken im großen Abstand Zapfen, die weiter in Spiralen nach oben bis zu einem Spalt in der Höhle führen. Da oben wohnen die Ulms…

Wir kommen hier ohne weiteres nicht weiter, und warum sollten wir auch?

Wir kehren lieber um und kommen noch rechtzeitig genug, um uns frisch zu machen, bevor wir Babettes Hasenpastete pâté de lièvre normannischer Art delektieren.

Den Abend verbringen wir mit der weiteren Durchsicht der geborgenen Mediafacte. Wir finden das Decamerone von Boccaccio in einer Ausgabe von 1492,

sowie weitere spezifische Dokumente, die Beschreibungen aus der Pestzeit enthalten.