Auf Cthulhus Spur

Gepflegtes Rollenspiel rund um den kriechenden Wahnsinn

* Altes Pergament & Tunnel

Nach einem ausführlichen & entspannten Frühstück gehe einen Spaziergang mit Tamino sowie zum Weinkeller. Ich schaue mich nach Spuren um, doch mir fällt nichts auf. Tamino schnuppert eine Weile herum & schaut mich nur fragend an. „Tja, das ist schonmal gut. Keinen Besuch heute Nacht.“

Ich besuche den hundekundigen Nachbarn & beteilige mich an dem Auslauf & Übungen. Zum Mittag kehre ins Chat Noir ein & Carla hat bereits Wanderstiefel & Tweethosen angezogen.

„Ich sehe Ihr seid bereit!“

Ich höre Motorengeräusche sich nähern & sehe durch das kleine Fenster unsere Freunde eintreffen. Mary-Ann streitet wieder mit Henry & Mare, doch das tut dem harmonischen Anblick keinerlei Abbruch.

Auch Sanjuro ist mit dabei, was mich erfreut. Vielleicht tut ihm diese kleine Ablenkung ganz gut.

Sanjuro nachdenklich

Wir begrüßen uns kurz & wir zeigen ihnen gleich die betreffende Stelle. Der Anblick fängt bei allen sofort Feuer – auch das unsichtbare Objekt, das hinten auf die Rückwand geknallt ist wird genausestens untersucht. Als erstes beseitige wir mit meiner Martinsyde das Objekt vom Dach des Weinkellers.

Wir werden das Objekt mittels Pilzfarbe sichtbar machen. Mary-Ann wird dazu beauftragt, der Lord hilft ihr dabei. Der Rest schaut sich die Bretter & beseitigen diese. Es ist ein großes Regal, die Objekte in den Brettern ist sehr alt, wir schätzen es grob auf 600-800 Jahre. Die Pergamentrollen müssen speziell behandelt werden.

Der Lord & Henry sind sehr gebannt, doch meine Ohren vernehmen Wasserrauschen.

„Das Regal muss komplett ausgeräumt werden“

Wir suchen uns ein paar Kisten, um die geschichtlichen Schätze zu transportieren. Beim Untersuchen des nun leeren Regal entdecke ich eine geheimen Durchgang. Mit Taschenlampe schlüpfe ich hindurch.

Ich befinde mich in einem großen leeren Raum, in dem sich nichts als Schutt Befindet. Vielleicht unter dem Schutt? Doch dann höre ich wieder das Rauschen, es kommt aus einer der Ecken. Beim genauerer Untersuchung sehe ich ein Loch im Boden, in dem Wasser läuft, aber auch Stufen, die nach unten führen.

„Interessant….! Gib den anderen Bescheid, wir gehen da rein!“ Ich genehmige mir einen Schluck Gin & spüre meine Nackenhaare. Die für menschen recht große Stufen führen in einen alten Gang, alles scheint in den Fels gehauen zu sein. Wir gehen den Gang hinunter, ich klemme die Lampe an meine Waffe. Doch nichts ausser unserer Schritte ist zu sehen.

Der Gang ist länger als gedacht, hier bestehen nun die Wände aus Kalkstein. Rechts sehen wir ein schmalen Abzweig, den Henry sich genauer anschaut. Doch ohne Werkzeug kommt er nicht weiter. Ich gelange in ein Höhle mit mehreren Abzweigungen.

Das ist wirklich größer als gedacht. “ flüstere ich leise den Anwesenden zu.

Lasst uns mal kurz alle zusammen beraten, wie wir weiter vorgehen…
Wir beraten uns und kommen schnell zu dem Schluß, sich zurückzuziehen & erstmal sich gut vorzubereiten. Da stechen mir einige Fußspuren ins Auge. Ich gehe näher und sehe die feuchten Abdrücke von Füßen. Sehr groß wirken sie auf mich, vielleicht eine Schuhgröße von 57. Ich nehme das Gewehr in Hand & weise meine Gefährten auf die Spuren.

Sie führen aus den Tiefen hinauf an uns vorbei. Ich stutze. Wie können sie an uns vorbei… in mir schaltet das Gefühl von Jäger auf Gejagter – typisch für Unternehmungen dieser Art mit dem Mythos. Ich betrachte die Abdrücke genauer – die Zehen der Spuren sind sehr gespreizt, als ob diese Füße nie Schuhe gesehen haben.

Wir ziehen uns geordnet zurück, ich sichere nach hinten nun ab, doch wider Erwarten gelangen wir problemlos zurück. Bei der Holztür entdecken wir auf der Rückseite eine geschnitztes Symbol, das uns an Dionysos & den Baccus Kult aus dem alten Rom erinnern. Wir verschließen die Tür & ziehen uns in Haus zurück, um rege zu beraten. Tamino begrüßt mich aufgeregt & ich drehe sogleich eine Runde, damit er sein Revier markieren kann.

Es ist 7pm, als wir zusammen beim Abendbrot die Erlebnisse & Erkenntnisse besprechen. Es wird Fisch von Madame Babette serviert. Wir planen intensiv die Ausrüstung – wir stellen folgende

  • Seil (20m), Karbid Lampe
  • Obstpaket, Wasser
  • wasserfeste & klettertaugliche Kleidung & Kletterausrüstung
  • Spitzhacke, Klappspaten
  • Erste-Hilfe-Set & Erste-Hilfe-Beutel
  • Waffen, Munition, Grubendolch & Handgranaten
  • Ritualrobe & Älteres Zeichen

Lord Carnarvan hat in unserer Abwesenheit die gefundenen Dokumente gesichtet. Er hat sich einen guten Überblick verschafft, es handeln sich um Dokumente aus der Zeit der Pest, also cirka 600 – 800 Jahre alt. Doch der jämmerliche Zustand läßt keine genaueren Informationen entlocken. Die Menge ist riesig & wir überlegen länger, wie wir den Kulturschatz sichern & derer Geheimnisse habhaft werden. Folgende Titel konnten vom Lord identifiziert werden

  • Die großen Nicht Genannten
  • Gründung Tempel
  • Epidemien
  • Karte der Normandie

Auf was sind wir da gestoßen? Wie weit & alt ist das Tunnelsystem? Wer hat es erschaffen? Zu welchem Zwecke? Von wem stammen die Fußspuren? Diese & andere Fragen diskutieren wir rege, bis mir der Schädel brummt. Ich schlage vor, das Hügelgrab nochmals zu inspizieren. Sanjuro, Henry & der Lord sowie das gesamte Hunderudel sind mit dabei, doch wie zu erwarten entdecken wir nichts Neues. Die Nacht verbringen Sanjuro, Tamino & ich im Weinkeller. Wir teilen die Wachen ein & verschließen die Türen fest. Welche Geheimnisse hier doch auftauchen. Während mein japanischer Freund fest schlummert, rasen meine Gedanken, während meine Hände Tamino sanft in den Schlaf kraueln.